MANDAT UND RESULTAT

Eine knapp zweijährige Fortführung im Regelinsolvenzverfahren eröffnete die Sanierungspotentiale, so dass das Werk mit einem Jahresumsatz von über 11 Mio. € zum Jahreswechsel 2014/15 der HENNECKE-Gruppe verkauft werden konnte.  

Die Ausgangssituation

Das Dessauer Schaltschrankwerk mit über 150 Arbeitnehmern gehörte zu der GEYER-Gruppe, die 2012 in die Insolvenz geriet. Die Berliner Betriebe der Gruppe konnten während der Eigenverwaltung sanierend mit einem Plan übertragen werden. Hingegen waren die leistungswirtschaftlichen Defizite des Dessauer Weks so gravierend, dass ein Käufer während der Eigenverwaltung nicht gefunden werden konnte. Im März 2013 hat deshalb das Gericht das Regelinsolvenzverfahren angeordnet.

Die leistungswirtschaftliche Sanierung

Als Insolvenzverwalter hat Rechtsanwalt Joachim Voigt-Salus das Werk über knapp zwei Jahe fortgeführt und dabei leistungswirtschaftliche Sanierungspoteniale entwickelt. Diese Erfolge waren Grundlage für eine erneute Investorensuche, die im November 2014 mit einer Veräußerung an die aus Neuwied (bei Bonn) stammende HENNECKE-Gruppe  mit einem Betriebsübergang von 100 Arbeitnehmern abgeschlossen werden konnte. Lob gab es dazu sogar vom Wirtschaftminster Möllring.


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