MANDAT UND RESULTAT

Mit sanierenden Übertragungen und der Sicherung von über 600 Arbeitsplätzen bei der Kolping Gruppe konnten wir eins der größten Insolvenzverfahren erfolgreich abschließen, die seit der Wiedervereinigung beim Amtsgericht Leipzig anhängig waren.

Die Ausgangssituation

Das Kolpingwerk ist ein international tätiger katholischer Sozialverband. Der Kolping-Bildungswerk Sachsen e.V. zählte bis zur seiner Insolvenz zu den größten Trägern von freien Bildungsangeboten in den neuen Bundesländern. Der Verein war an über 60 Standorten präsent und hatte sich vor allem bei der Ausbildung und Förderung von sozial benachteiligten Jugendlichen einen Namen gemacht. Die im Jahr 2000 eröffneten Insolvenzverfahren über insgesamt 27 Gesellschaften der sächsischen Kolping-Gruppe erfuhren daher auch ein großes öffentliches Interesse.

Mit Glauben ans Tun

Die der katholischen Kirche nahestehende Kolping Gruppe beschäftigte im Jahr 2000 über 1.000 Arbeitnehmer. Damit handelte es sich um eines der größten Insolvenzverfahren, die seit der Wiedervereinigung beim Amtsgericht Leipzig anhängig  waren. Und während noch zu Beginn prognostiziert wurde, dass eine veritable Masse für die Insolvenzgläubiger, die über 200 Millionen € beanspruchen, nicht zu erwirtschaften ist, konnte in einigen Verfahren eine Dividende von bis zu 70 Prozent als realistisch angesehen werden. In einem dieser Verfahren gelang mittels eines  Insolvenzplans sogar die vollständige Befriedigung aller Gläubiger. Die Basis dafür war eine kluge Fortführung, die 2006 in einer sanierenden Übertragung zahlreicher Betriebe mündete. So konnten schließlich auch über 600 Arbeitsplätze gerettet werden. 


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