Mandat und Resultat

Im Frühjahr 2013 leitete die Neue Treberhilfe Berlin ein Schutzschirmverfahren ein. Sie hatte zuvor das Unternehmen der skandalumwitterten Treberhilfe übernommen und gehörte damit seitdem zur Diakonie. Der notwenig gewordene Anpassungsdruck überstieg jedoch die Möglichkeiten der Eigenverwaltung. Wir haben den Prozess zunächst als Sachwalter und schließlich als Insolvenzverwalter begleitet. Es gelang in Zusammenarbeit mit der Diakonie wesentliche Unternehmsbereiche zu erhalten.

Die Ausgangssituation

Die Diakonie übernahm aus dem Insolvenzverfahren der "alten" Treberhilfe den gemeinnützigen Betrieb zur Betreuung Obdachloser. Die Erstinsolvenz sorgte für Schlagzeilen in Berlin, weil die Geschäftsführung trotz der gemeinnützigen Ausrichtung auf eine Gewinnmaximierung abstellte. Die Gemüter erhitzten sich vor allem an einem Dienstwagen der Marke Maserati. Obwohl die Diakonie erhebliche Eigenmittel zur Verfügung stellte, gelang es nicht, den Betrieb stabil zu entwickeln, so dass ein zweites Insolvenzverfahren nötig wurde.

Resultat

Zahlreiche Arbeitsbereiche konnten im Ende 2013 eingeleiteten Regelverfahren erhalten werden.


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